Fahrradtour 10 - Wismar - Warin und weit ins Land

Gesamtlänge mit Abstechern: ca. 63 km
Reine Fahrtzeit ohne Pausen: 4 Stunden
Durchschnittliche Geschwindigkeit: 16,1 km/h

Streckenverlauf: Wismar - Lübow - Farow - Neperstorf - Nisbill - Warin - Klein Warin - Tressow - Meierstorf - Plüschow - Klein Krankow - Groß Krankow - Bobitz - Naudin - Rastorf - Trams - Jesendorf - Schimm - Lübow - Wismar

Ausgangspunkt ist wie immer die St.-Nikolai-Kirche in Wismar. Wir radeln diesmal nicht in nördlicher Richtung, sondern südwestlich. Wir queren den Marktplatz links und sehen oben die Wasserkunst. Vom Marktplatz biegen wir halblinks in die Mecklenburger Straße ein. Hier radeln wir an der Post vorbei bis ans Ende und stoßen nun auf die Dr. Leber Straße. Wir biegen wir recht ab und überqueren die Kreuzung in Richtung Kiosk. Hier radeln wir auf einem guten Radweg am Kinopalast Cinestar und einer Tankstelle vorbei bis zur nächsten Kreuzung. Diese queren wir und biegen danach links in den Klusser Damm ein.

Es sieht mächtig nach Regen aus, mal sehen, wie lange sich das Wetter noch hält. Regensachen sollte man immer dabei haben, so dass auch ein länger anhaltender Regenschauer unbeschadet überstanden wird. In meinem Rücksack sind immer entsprechende Regensachen eingepackt.

Wir erreichen den Bahnübergang Kluss nach 3,1 km, queren ihn und radeln auf der asphaltierten Nebenstraße weiter bis nach Lübow. Hinter der Dorfverkaufsstelle Edeka biegen wir links in die Straße Maßlower Reihe ein. Jetzt geht es weiter durch Felder und Wiesen auf einem doppelten Wirtschaftsweg und erreichen ein kleines Wäldchen. Wir kommen an einem kleinen Angelpachtgewässer vorbei, ein kleiner Angelteich inmitten urwüchsiger und idyllischer Natur. Es riecht nach Wald, Pilzen und Holz. Die Vögel zwitschern in den Bäumen. Hier kann man gut verweilen und einfach nur die Natur genießen.

Wir radeln weiter geradeaus und biegen nach etwa 400 Metern links in den Feldweg ab. Dieser führt an Büschen und Bäumen entlang. Wir sind jetzt schon etwa 10,8 km von Wismar entfernt. Wir radeln vorbei an 2 schönen alten ausgebauten Häusern mitten in der Natur. Ab hier beginnt dann Kopfsteinpflaster. Ich merke das aber nicht so, da mein Fahrrad mit gefederter Sattelstütze und Federgabel ausgestattet ist. Die Neuanschaffung meines Fahrrads bei einem Online-Fahrradhandel hat sich wirklich gelohnt. Auch sonst bin ich von meinem neuen Fahrrad total begeistert. Ich war ja auch erst sehr skeptisch. Aber nachdem sich mein Sohn dort ein Crossbike gekauft hat, wollte ich auch wissen, ob der Internethandel wirklich so gut ist. Ich bin nicht enttäuscht worden. So jetzt aber weiter mit der Tour.

Nach 13,8 km erreichen wir den kleinen Ort Fahren. Wir biegen rechts ab, am Bushäuschen vorbei und radeln in Richtung Neperstorf. Es geht durch leicht hügeliges Gelände. Links und rechts erstrecken sich weite Felder und Wiesen. Der Blick geht weit ins Land. Nach etwa 17,4 km erreichen wir die Ortschaft Neperstorf. Am Dorfeingang begrüßen uns mehrere bellende Hunde. Sie sind aber friedlich. Nur eine aufgescheuchte Katze nimmt fluchtartig Reißaus und rettet sich auf den nächsten Baum. Von Neperstorf radeln wir weiter nach Nisbill. Am Dorfplatz mit einer Buswendeschleife angekommen, radeln wir hier rechts weiter. Wer jedoch eine Pause machen möchte, hier ist eine gute Gelegenheit dafür. Ein idyllischer Rastplatz befindet sich direkt unter einem großen Baum.

Weiter geht's nach Büschow auf einer sehr gut ausgebauten Asphaltstraße, die von Pflaumenbäumen gesäumt ist. Manch einer hatte seinen PKW am Straßenrand geparkt und war mit Pflaumenpflücken beschäftigt. Sogar mitgebrachte Leitern standen an den Bäumen. Nach 19,2 km erreichen wir eine Kreuzung. Diese wird gequert und weiter geht es auf einem sehr guten asphaltierten Feldweg. Hier sind wir jetzt Spitzengeschwindigkeit von 45,8 km gefahren, um mal zu sehen, wie leistungsfähig die neuen Fahrräder sind. Nisbill erreichen wir nach 21,8 km. Hier biegen wir links auf die Dorfstraße ab und radeln jetzt 3 km auf der Landstraße nach Warin. Rechts entdecken wir ein Schild "Am Glammsee". Die Hügelgräber sind nicht weit entfernt und einen Besuch wert.

Danach radeln wir weiter auf einem Feldweg, der hinter dem letzten Einfamilienhaus links abbiegt und über eine Holzbrücke führt. Dieser Weg führt mitten in den Wald. Eine kleine Unterstellhütte mit Blick auf eine Lichtung und Wiese liegt nicht weit entfernt. Unser Weg führt uns weiter im Rundkurs um den Glammsee. Nach 27,5 km queren wir ein stillgelegtes Bahngleis. Weiter geht es auf einem holperigen Betonweg. Die Straße nach Warin kann auch nicht mehr weit entfernt sein, denn Autos sind schon zu hören. In einer scharfen Linkskurve biegen wir auf die B 192 in Richtung Warin ab. Leider gibt es hier keinen straßenbegleitenden Fahrradweg. Warin erreichen wir nach 29 km.

Vor den Bahngleisen biegen wir rechts ab in die Bützower Straße, radeln diese etwa 100 Meter bergan und biegen links in den Fritz Reuter Platz und radeln bis zum Vorfahrtsschild vor. Hier biegen wir rechts ab und radeln in den Neuklosterweg halblinks ein. Wir kommen an einer schönen Kastanienallee vorbei. Hier geht es auf einem Sandweg weiter, der sich nach 33,1 km gabelt. Wir halten uns links in Richtung Neukloster.

Wir radeln weiter auf einem guten Sandweg mitten durch den Wald. Nach etwa 3 km biegen wir links ab in Richtung der Fischtreppe. Hier ist auch ein sehr schöner Rastplatz, inmitten idyllischer Natur. Wenn man Glück hat, kann man hier auch Fische springen sehen. Nach einer kurzen Rast geht es weiter, an der Revierförsterei Neumühle vorbei und immer mitten durch den Wald. Nach kurzer Fahrt geht der Waldweg leider in Kopfsteinpflaster über. Nach 39,3 km erreichen wir eine Gabelung, links geht es nach Klein Warin.

Nachdem, wir den kleinen Ort mit einer Pferdereitanlage durchradelt haben, biegen wir an der Vorfahrtsstraße links ab und radeln etwa 300 Meter bis zur Hauptstraße 192. Leider ist dieses ein unvermeidlicher Lückenschluss, aber es sind nur knappe 200 Meter. Wir biegen rechts ab in Richtung Ventschow und radeln weiter auf einer asphaltierten Nebenstraße. Nach 44,8 km erreichen wir den kleinen Ort Trams. Wir radeln rechterhand am Tramser See vorbei. Er ist im Sommer bestimmt einen Besuch wert. Wir biegen also nicht rechts ab, sondern radeln geradeaus weiter in Richtung Jesendorf. In Jesendorf machen wir noch einen kleinen Abstecher zum Gutshaus Jesendorf, dass schon von weitem zu sehen ist.

Nach diesem kurzen Abstecher geht es weiter nach Jesendorf. In Jesendorf biegen wir rechts ab und radeln nun zurück in Richtung Wismar über Schimm und Lübow auf einer asphaltierten Nebenstraße. Leider fängt es jetzt an zu regnen, so dass wir nicht wie geplant über Dorf Mecklenburg weiter radeln, sondern den direkten Weg über Triwalk und Kluss nach Wismar nehmen. Wismar erreichen wir im strömendem Regen bei 63 km.

Good Fahrradtour bis zum nächsten Mal und immer ausreichend Luft im Reifen.

Ihre Fahrradtrine

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