Messen der Schrittlänge
Die Schrittlänge wird an der Beininnenseite gemessen, denn sie ist die Länge der Beininnenseite. Stellen Sie sich zuerst barfuss auf einen ebenen Untergrund. Dann nehmen Sie sich ein Buch oder ähnliches zur Hand und klemmen dieses möglichst waagerecht zwischen Ihre Beine. Das Buch sollte soweit oben sein, so dass es noch waagerecht und auch noch nicht allzu unangenehm ist. Nun können Sie den Abstand von der Oberkante des Buches bis zum Boden messen. Somit haben Sie die Schrittlänge gemessen. Schreiben Sie sich den Wert am besten auf. Für die unterschiedlichen Fahrradtypen gibt es nun unterschiedliche Faktoren, mit denen Sie den Wert Ihrer Schrittlänge multiplizieren müssen, um die geeignete Rahmenhöhe herauszufinden.
- Rennrad: Faktor 0,665 für die Rahmenhöhe in cm
- Triathlonrad: Faktor 0,665 für die Rahmenhöhe in cm und dann abzüglich 3 cm
- Mountainbike: Faktor 0,226 für die Rahmenhöhe in Zoll; Faktor 0,574 für die Rahmenhöhe in cm
- Trekkingrad: Faktor 0,66 für die Rahmenhöhe in cm
Wenn Sie in Fahrrad mit gefederter Sattelstütze ins Visier gefasst haben, dann können Sie von der berechneten Rahmenhöhe noch 5 cm bzw. 2 Zoll abziehen. Wenn der ausgerechnete Wert zwischen zwei Rahmenhöhen liegt, dann sollten Sie sich bei sportlicher Fahrweise für die kleinere Rahmenhöhe und bei einer bequemen Fahrweise für die größere Rahmenhöhe entscheiden.
Die Schrittlänge ist selbstverständlich nicht unabhängig von der Körpergröße, wobei es zwischen den Menschen durchaus größere Unterschiede geben kann. Die Körpergröße ist aber dennoch eine gute Annäherung, um die geeignete Rahmenhöhe herauszufinden.
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